News 16.03

Erfolgreiche Weiterbildung Palliative Care

18.05.2016

Der Monat Mai war in diesem Jahr für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der zertifizierten Palliative Care Weiterbildung 2015/16 nach dem Basiscurriculum M. Kern, M. Müller, K. Aurnhammer ein besonderer Monat ihres bisherigen Berufslebens. Grund war der Abschluss der Weiterbildung nach dem erfolgreichen Absolvieren des Kolloquiums. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde erhielten die Absolventinnen und Absolventen aus den Händen der Diplom- Pflegepädagogen und Trainer für Palliative Care, Frau Birgit Kotte-Laake und Herrn Henning Geerdes, ihre Zertifikate.

Weiterbildung Palliative Care

Foto: Die erfolgreichen Kursteilnehmer/innen und die Kursleiter/innen

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer arbeiten in unterschiedlichen Bereichen der Pflege wie beispielsweise in Krankenhäusern, ambulanten Pflegeeinrichtungen, Palliativstationen und stationären Pflegeeinrichtungen. Dieser berufsbegleitende Kurs, der sich an examinierte Pflegende richtet, führte in das ganzheitliche interdisziplinäre Betreuungskonzept der Palliativpflege und der Palliativmedizin ein. Inhaltliche Berücksichtigung fanden dabei neben der Vermittlung einer wertorientierten Grundhaltung und Erweiterung der pflegerischen Kompetenz innerhalb der Palliativmedizin und Hospizarbeit auch spezielle, kreative und individuelle Möglichkeiten einer symptomorientierten ganzheitlichen Therapie und Pflege, beispielsweise das Erleben der Klangschalentherapie. Weitere Seminarinhalte waren die Themen Symptomkontrolle, Schmerztherapie, psychische, soziale und spirituelle Aspekte der Pflege und Begleitung von schwerstkranken und sterbenden Menschen, Modelle zur Kommunikation in der interdisziplinären Zusammenarbeit und Möglichkeiten der Bearbeitung ethischer Konfliktsituationen. Zudem standen die Vernetzungsmöglichkeiten stationärer und ambulanter Versorgungskonzepte im Zentrum der Weiterbildung.

Die Vorträge im Rahmen des Kolloquiums vor den anwesenden Vertretern der verschiedenen Einrichtungen, zeigten ausnahmslos praxisrelevante Erkenntnisse und stießen auf eine interessierte Zuhörerschaft:

  • Palliative Care in der stationären Altenpflege (Saskia Amlinger, Curanum Seniorenstift, Lingen)
  • Humor im Hospiz (Ingrid Balmann, Hospiz St. Veronika, Thuine)
  • Fatigue im palliativen Handlungsfeld (Verena Börgeling, Bürgerhilfe, Emlichheim)
  • Trauer und Sterbebegleitung -Symbolsprache Sterbender (Maria Craayvanger, Pflegedienst Villa Savelsberg, Papenburg )
  • Abschiedsrituale im Hospiz (Nadine Hinrichs, Hospiz St. Veronika, Thuine)
  • Sterben im Akutkrankenhaus -die Begleitung von Angehörigen (Sarah Kerkhoff, Elisabeth-Krankenhaus, Thuine)
  • Trauerbewältigung -Strategien für Patienten und ihre Angehörigen (Kerstin Korte, Pflegedienst St. Barbara, Heede)
  • Begleitung Angehöriger in der Trauerphase (Claudia Kramer, Pflegedienst Hasetal, Löningen)
  • Aufgaben und Inhalte von Palliativpflege in einer stationären Pflegeeinrichtung (Julia Meiners, Seniorenresidenz, Meppen)
  • Terminale Dehydration unter ethischen Gesichtspunkten (Lorena Meyer, Pflegedienst Villa Sabelsberg, Papenburg)
  • Exulzerierende Tumorwunden -Strategien zur Geruchsreduzierung (Dorothe Nottberg, Haus St. Anna, Twist)
  • „Was sind das für Geräusche“? (Ralf Poelmann-Schmidt, Hospizhuus, Leer)
  • Die Begleitung von Sterbenden im Akutkrankenhaus (Johannes Schnieders, Bonifatius Hospital, Lingen)
  • Symptommanagement Pruritus (Maria Schulz, Caritas Pflegedienst, Freren/Lengerich/Spelle)
  • Ernährung und Mundpflege in der Palliativpflege (Jessica Schütten, Bürgerhilfe, Emlichheim)
  • Abschiedsrituale im ambulanten Handlungsfeld (Irmgard Sonnenberg, Pflegedienst St. Barbara, Heede)
  • Die Bewältigung chronischer Krankheit und ihre Bedeutung für die Spezialisierte ambulante Palliativversorgung (Heike van Beek, Palliativstützpunkt Nördliches Emsland, Sögel)
  • Wieviel Tod verträgt ein Team? Belastungsfaktoren auf einer Palliativstation (Beate van der Wyk, Elisabeth-Krankenhaus, Thuine)
  • Wann ist weniger mehr? (Susanne Vedder, Bonifatius Hospital, Lingen)
  • Beratung in der ambulanten Hospizarbeit zur Erstellung einer individuellen Patientenverfügung (Irmgard Wobken, Hospiz-Hilfe, Meppen)
  • Basale Stimulation im palliativen Kontext; Fokus: Körperwahrnehmung (Julia Wulf, Caritas-Pflegedienst, Geeste-Twist)
  • Terminales Rasseln -Das Geräusch am Ende des Lebens (Meike Zwartscholten, Bonifatius Hospital, Lingen)

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