News 13.06

Berufspädagogische Weiterbildung zum/zur Praxisanleiter/in

14.06.2013

19 neue Praxisanleiter/innen aus den Bereichen Gesundheits- und Krankenpflege, Gesundheits- und Kinderkrankenpflege und Altenpflege beendeten mit einem Abschlusskolloquium ihre Berufspädagogische Weiterbildung zum Praxisanleiter an der Akademie St. Franziskus in Lingen. 180 Stunden theoretischer Unterricht, gegliedert in fünf Module, lagen hinter ihnen. Weitere 80 Stunden für die Bearbeitung von Praxis- und Reflexionsaufgaben waren absolviert. Eine Praxisbegleitung durch einen Dozenten der Akademie St. Franziskus rundete das Lernangebot ab.

Praxisanleiter

Foto: Die erfolgreichen Teilnehmer/innen mit ihrem Abschlusszertifikat und einem kleinen Abschiedsgeschenk (Klemmbrett zur schriftlichen Reflexion im Praxisalltag), welches als Zeichen der Wertschätzung von Frau Kock und Frau Daugardt als verantwortliche Dozenten der Akademie St. Franziskus überreicht wurden.

Die berufsbegleitende Weiterbildung zum/ zur Praxisanleiter/in befähigt die Teilnehmer Auszubildende, Fachweiterbildungsteilnehmer und neue Mitarbeiter professionell zu begleiten. Neben der Erweiterung kommunikativer Kompetenzen, dem Kennenlernen von Lern-und Arbeitstechniken der Erwachsenenpädagogik, der Entwicklung von Konzepten zur Verbesserung des Theorie und Praxistransfers und der Qualifizierung zur Beurteilung von Leistungen, setzten sich die Teilnehmer verstärkt mit den Grundlagen aus Pflegewissenschaft und Qualitätsmanagement auseinander.

Das Ergebnis dieses Lernprozesses fand ihren Abschluss in einem Kolloquium vor den geladenen Abteilungs-, Wohnbereichs- und Stationsleitungen und Kollegen und Kolleginnen der verschiedenen Einrichtungen. Unter dem Thema „Den Arbeitsplatz als Lernort neu entdecken und gestalten“ präsentierten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen ausnehmend praxisrelevante Ergebnisse, die sicherlich in den Einrichtungen auf interessierte Abnehmer stoßen werden.

Kolloquiumsthemen

Die ersten Tage am neuen Einsatzort gestalten: Rahmenbedingungen der Einführungstage organisieren
Andrea Ginten, St. Bonifatius-Hospital Lingen)

Das Erstgespräch auf der Basis eines Leitfadens unter Berücksichtigung der Kommunikationstechniken durchführen
(Kerstin Lehman, St. Bonifatius-Hospital Lingen)

Das Einsatztagebuch: Lernentwicklung reflektieren, Erlebnisse verarbeiten, Wissen festigen
(Gisela Pengemann, St. Bonifatius-Hopital Lingen)

Im Rahmen von Erstgesprächen in der ambulanten Pflege den Lernbedarf von Auszubildenden erheben
(Kerstin Raasch und Nicole Melgert, DRK Station Meppen)

Geeignete Rahmenbedingungen für Praxisanleitung schaffen
(Sarah Runde und Nadine Greiten, St. Bonifatius-Hospital Lingen)

Eine kontinuierliche Praxisanleitung durch Einbezug der Kollegen gewährleisten
(Anke Striet und Britta Lindemann, Elisabeth- Krankenhaus Thuine)

Das Lernen der Auszubildenden unter Berücksichtigung des individuellen Lerntyps gezielt mit Methoden fördern
(Kirstin Pick, St. Bonifatius-Hospital Lingen)

Ein am Kompetenzmodell orientiertes Lernangebot entwickeln, vorgestellt am Beispiel Basale Stimulation
(Tanja Egbers und Christina Windhaus, Emsländische Pflege gGmbH Sögel)

Lernangebote in der neurologischen Frührehabilitation situationsgerecht umsetzen
(Gabriele Martin und Phillip Kötter, MediClin Hedonklinik, Lingen

Einen Praxisanleiter-Tag prozessorientiert gestalten
(Gitta Aepken und Lilia Makus, St. Bonifatius-Hospital, Lingen)

Belastungssituationen von Auszubildenden wahrnehmen und Auszubildende durch gezielte Kompetenzförderung unterstützen
(Lisa Klus, Seniorenzentrum Kotting gGmbH in Nordhorn; Gisela Becke, Ambulante Pflege Christian Tenkleve Spelle; Christopher Niermann, St. Bonifatius-Hospital Lingen)


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