News 12.02

Berufspädagogische Weiterbildung zum/zur Praxisanleiter/in

11.05.2012

Rundherum strahlende Gesichter konnte man am 11.05.2012 im Foyer der Akademie St. Franziskus in Lingen sehen. 20 neue Praxisanleiterinnen aus den Bereichen Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege, Gesundheits- und Kinderkrankenpflege und Hebammenwesen schlossen mit dem Abschlusskolloquium ihre Berufspädagogische Weiterbildung zum Praxisanleiter ab. 180 Stunden theoretischer Unterricht, gegliedert in fünf Module, lagen hinter ihnen. Weitere 80 Stunden für die Bearbeitung von Praxis- und Reflexionsaufgaben waren nach einer intensiven Zeit des Lernens absolviert. Eine Praxisbegleitung durch einen Dozenten der Akademie St. Franziskus rundete das Lernangebot ab.

Berufspädagogische Weiterbildun g Praxisanleiter

Foto: Die erfolgreichen Teilnehmer der Praxisanleiter-Weiterbildung

Die berufsbegleitende Weiterbildung zum/ zur Praxisanleiter/in befähigt die Teilnehmer Auszubildende, Fachweiterbildungsteilnehmer und neue Mitarbeiter professionell zu begleiten. Neben der Erweiterung kommunikativer Kompetenzen, dem Kennenlernen von Lern-und Arbeitstechniken der Erwachsenenpädagogik, der Entwicklung von Konzepten zur Verbesserung des Theorie und Praxistransfers und der Qualifizierung zur Beurteilung von Leistungen, setzten sich die Teilnehmer verstärkt mit den Grundlagen aus Pflegewissenschaft und Qualitätsmanagement auseinander.

Das Ergebnis dieses Lernprozesses fand ihren Abschluss in einem Kolloquium vor den geladenen Abteilungs-, Wohnbereichs- und Stationsleitungen und Kollegen und Kolleginnen der verschiedenen Einrichtungen. Nach den Grußworten der Kursleitungen Margret Kock und Katja Daugardt und spürbarerer anfänglicher Anspannung, präsentierten die Teilnehmerinnen dann souverän ausnehmend praxisrelevante Ergebnisse, die sicherlich in den Einrichtungen auf interessierte Abnehmer stoßen werden.

Themen des Kolloquiums

Die praktische Ausbildung durch Praxisanleiter sichern
Petra Triebkorn- (Alten- und Pflegeheim St. Franziskus, Freren)

Anleitung prozessorientiert gestalten
Ulla Osterholt (Alten- und Pflegeheim Haus Lambertus, Berge)

Rahmenbedingungen der praktischen Ausbildung organisieren
Bärbel Krieger (Bonifatius Hospital Lingen) widmete sich dem Thema

Verschiedene Lernmethoden in der praktischen Ausbildung nutzen
Startmann und Michelle Wasmuth (Bonifatius Hospital Lingen)

Lernentwicklung von Auszubildenden durch Beobachtungsaufträge fördern
Lena Timmer (Elisabeth-Krankenhaus, Thuine), Kerstin Geiling (Bonifatius Hospital Lingen), Manuela Kotte (Seniorenzentrum Am Hasetal, Haselünne)

Lernangebote in der ambulanten Pflege situationsgerecht einsetzen
Sandra Schmees und Helen Lenzing, (Caritas-Sozialstation, Twist), Eva Mehmann (Ambulanter Pflegedienst Maria Lübke, Grafeld)

Geplante Anleitung gestalten am Beispiel eines Praxisanleitertages
Miriam Mülder (Haus Simeon, Lingen)

Die Praktische Leistung in der Altenpflegeausbildung beurteilen
Lea Backhaus und Bettina Hessel-Reimann ( Alten- und Pflegeheim Marienhaus, Meppen)

Zur Gewährleistung einer adäquaten Praxisanleitung den Schulungsbedarf von Kollegen ermitteln
Inga Scherwing, Jessica Wiegerink und Christin Schomaker (Bonifatius Hospital Lingen)

Belastungssituationen erkennen und Burnout vermeiden
Iris Kuhl, Lena Summen-Harnack und Inga Hunfeld (Hedonklinik, Lingen)


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