News 10.06

Weiterbildung Palliative Care

03.07.2010

Grund zur Freude hatten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen des dritten Palliative-Care Seminars, die im Rahmen einer kleinen Feierstunde ihre Zertifikate der 160-stündigen Weiterbildung in Empfang nehmen durften. Dieser berufsbegleitende Kurs führte in das ganzheitliche interdisziplinäre Betreuungskonzept der Palliativpflege und der Palliativmedizin ein.

Palliative Care-Weiterbildung

Foto: Die Teilnehmer/innen der Palliative Care-Weiterbildung

Inhaltliche Berücksichtigung fanden dabei neben der Vermittlung einer wertorientierten Grundhaltung und Erweiterung der pflegerischen Kompetenz innerhalb der Palliativmedizin und Hospizarbeit auch spezielle, kreative und individuelle Möglichkeiten einer symptomorientierten ganzheitlichen Therapie und Pflege. Ebenso Seminarinhalt war sowohl die Vermittlung von Grundkenntnissen der Symptomkontrolle und der Schmerztherapie, als auch psychische, soziale und spirituelle Aspekte der Pflege und Begleitung. Modelle zur Kommunikation mit schwersterkrankten und sterbenden Menschen und deren Angehörigen aber auch die Kommunikation im interdisziplinären Team und Möglichkeiten der Bearbeitung ethischer Konfliktsituationen in der Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen wurden ausführlich bearbeitet.

Zudem waren die Vernetzungsmöglichkeiten stationärer und ambulanter Unterstützungsmaßnahmen ein weiterer inhaltlicher Schwerpunkt. Der Kurs schloss mit einem Kolloquium ab, indem die 19 Teilnehmer und Teilnehmerinnen praxisrelevante Themen aus ihren beruflichen Handlungsfeldern präsentierten. Das Auditorium bildeten die Geschäftsführer der verschiedenen ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen, Pflegedienstleiter, Ärzte und Dozenten.

Vortragsthemen

Du bist nicht allein-Spiritualität und Rituale in der palliativen Betreuung
Agnes Albers (Ludmillenstift, Meppen)

Kommunikation und Palliative Care
Anja Bölscher (Mutter Teresa Haus, Lingen)

Schmerzmanagement
Agnes Brüning-Gödde (Bonifatius Hospital Lingen)

Der Betreuung von Angehörigen und deren Begleitpersonen in der palliativen Pflege
Stefan Bruns und Manuela Terhalle (Bonifatius Hospital Lingen) widmeten sich

Hören und Verstehen – Helfende Aspekte in der Gesprächsführung
Inge Bussmann-Wilp (Ambulante Pflegestation Communitas, Nortrup)

Alternative und komplementäre Pflegeangebote zur Symptomkontrolle in der Palliativpflege
Katja Daugardt (Akademie St. Franziskus, Lingen)

Bedeutung des Sterbens, Symbolsprache Sterbender
Kerstin Droste und Sandra Koop (Seniorenzentrum St. Martinus, Haren)

Die Basale Stimulation als Baustein in der palliativen Betreuung
Bärbel Flint

Die Bedeutung von Ritualen
Mechthild Ginten und Birgit Pelster (Altenpflegeheim St. Anna, Twist)

Die ethische Fallbesprechung – eine Methode zum Umgang mit Konflikten im pflegerischen Alltag
Doris Groenhagen-Friedas (Frieden-Stift, Oldenburg)

Das exulzerierendes Mammakarzinom
Kerstin Schwake und Simone Wolf (Bonifatius- Hospital Lingen)

Die Mundpflege in der letzten Lebensphase
Jessica Seuss (Pflegeheim Nortrup)

Rituale als wichtige Bestandteile im Hospiz und in der Trauerarbeit
Mechthild Pöppe und Ursula Wallmann (Hospizteam Abendstern, Salzbergen zum Thema

Schmerzerfassung bei Bewohnern mit einer demenziellen Erkrankung
Gerlinde Ull-Klünner (ASS-ULL-GmbH, Lingen)


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