News 10.02

Demenz als Herausforderung annehmen – Vortrag im St. Johannes Stift in Spelle

07.04.2010

Dem Geist des Hauses entsprechend, begann der Angehörigenabend für das St. Johannes Stift in Spelle mit einem Gedenkgottesdienst für die Verstorbenen des vergangenen Jahres. Anschließend betonte Geschäftsführer Michael Heeke, dass die Angehörigen ein wichtiges Bindeglied zwischen den Bewohnern mit ihren Vorlieben und Problemen, ihrer Vegangenheit und ihren menschlichen Beziehungen und dem Leben im St. Johannes Stift darstellten.

Heimleiterin Elsbeth Dagge nutzte die Gelegenheit, um die neuen Schwesten aus dem Orden der Schwestern von Nazareth vorzustellen, die seit einigen Wochen ihren Dienst im St. Johannes Stift aufgenommen haben.

Auch der Vorsitzende des Fördervereins, Josef Löcken, dankte den Mitarbeitern, insbesondere auch den vielen Ehrenamtlichen, die in einer Zeit der Rationalisierungen mit vielfältigen Aktivitäten das Haus mit Leben erfüllten und auch dem Pflegepersonal eine wertvolle Stütze seien.

Danach folgte ein Vortrag von Katrin Düttmann, Dipl. Berufspädagogin – Fachrichtung Pflege (FH) von der Akademie St. Franziskus Lingen mit dem Thema „Demenzielle Erkrankungen als Hersusforderung annehmen“. Bei Demenz handelt es sich um Gedächtnisstörungen und den Verlust von Hirnfunktionen, nicht jedoch um einen Verlust der emotionalen Empfindsamkeit. Medikamentöse Behandlungen zeigen nur sehr geringe Erfolge. Für die Pflege gibt es zwar kein Patentrezept, aber das oberste Prinzip sei immer Geduld. „Die Wahrnehmung der persönlichen Würde muss die Basis jeglichen Handelns sein und auch jeder Mensch, der an Demenz erkrankt ist, ist einzigartig“, so die Referentin.

Zum Abschluss des Abends lud die Heimleiterin die Angehörigen, Bewohner und Gäste zu einem Imbiss und zum Gespräch und Gedankenaustausch ein.


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