News 09.01

Berufspädagogische Weiterbildung zum/zur Praxisanleiter/in

08.05.2009

Zufriedene Gesichter konnte man am 08.05.2009 im Foyer der Akademie St. Franziskus sehen. 25 neue Praxisanleiter/innen hatten mit dem Abschlusskolloquium ihre Berufspädagogische Weiterbildung zum Praxisanleiter abgeschlossen. 180 Stunden theoretischer Unterricht, gegliedert in fünf Module, lagen hinter ihnen. Weitere 80 Stunden für die Bearbeitung von Praxis- und Reflektionsaufgaben waren absolviert. Eine Praxisbegleitung durch einen Dozenten der Akademie St. Franziskus rundete das Lernangebot ab.

Praxisanleiter

Foto: Die erfolgreichen Teilnehmer/innen an der Praxisanleiter-Weiterbildung

Die Weiterbildung befähigt die Teilnehmer Auszubildende, Fachweiterbildungsteilnehmer und neue Mitarbeiter professionell zu begleiten. Neben der Erweiterung kommunikativer Kompetenzen, dem Kennenlernen von Lern-und Arbeitstechniken der Erwachsenenpädagogik, Entwicklung von Konzepten zur Verbesserung des Theorie und Praxistransfers und Qualifizierung zur Beurteilung von Leistungen, setzten sich die Teilnehmer verstärkt mit den Grundlagen aus Pflegewissenschaft und Qualitätsmanagement auseinander.

Das Ergebnis dieses Lernprozesses fand ihren Abschluss in einem Kolloquium vor den geladenen Stations- und Abteilungsleitungen und Kollegen der verschiedenen Einrichtungen. Nach der anfänglichen Anspannung präsentierten die Teilnehmer ausnehmend praxisrelevante Ergebnisse, die sicherlich in den Einrichtungen auf interessierte Abnehmer stoßen werden.

Themen des Kolloquiums

Katrin Tepe (Reginenstift Fürstenau) referierte über die Rolle des Praxisanleiters am Lernort Praxis. Birgit Enneken und Olaf Acker (St. Katharina, Thuine) entwickelten eine Stellenbeschreibung für Praxisanleiter. Daniela Hanekamp und Claudia Verwold (Bonifatius Hospital Lingen) stellten den Regelkreis des Anleitungsprozesses vor. Barbera Dolata, Judith Silies, Julia Niehof, und Stefanie Tranel (Bonifatius Hospital Lingen) beleuchteten die Bedeutung eines Lernangebotkataloges im Rahmen des Anleitungsprozesses. Tanja Wess, Beate Elskamp, Torsten Pinkhaus (Bonifatius Hospital Lingen) entwickelten ein Erstgesprächsprotokoll. Anke Falkuß (Bonifatius Hospital Lingen) und Stefanie Dierker und Anne Winkeler (Haus St. Marien Lathen) beschäftigten sich mit Förderung der Beobachtungsfähigkeit bzw. der Personalkompetenz. Marcel Püttmann (Pflegezentrum Nordhorn) zeigte die Bedeutung von Zwischengesprächsprotokollen auf. Corinna Lömker, Christina Lammersdorf (Pflegeheim St. Martinus Bramsche) und Andreas Lindt (Stephanushaus Lingen) stellten Gesprächsführungskompetenzen dar. Juliane Cavier-Meyer und Almut Hamacher (Caritas Sozialstationen Lingen und Emsbüren) bearbeiteten die professionellen Anforderungen an das objektive Beurteilen. Sarah Hüer und Andrea Dobbe (Bonifatius Hospital Lingen) beschäftigten sich mit der Rolle des Praxisanleiters im praktischen Examen. Zum Abschluss referierte Julia Hofschulte (Elisabeth Krankenhaus Thuine) über die Rückmeldungsmöglichkeiten mittels Feedbackbogen.


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